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Rise I
Life is banal. Life is simple. Life is precious. Memories ambush us without us recognizing any connection, and we're mostly alone when they do. And that in turn means: getting along with yourself, which doesn't always work. These images of remembering come together for each of us into a very personal cartography of life, an island-hopping of emotions and imagination. An associative patchwork of sensory impressions and perceptions – voices, smells, patterns and colors. And that's why Mnemosyne could be the patron saint of our time, the goddess of memory, also considered the mother of the Muses, the nine patron goddesses of the arts. She enables the look back and, thanks to art, also the look forward. Nothing else is my own drive for making pictures. Which images lie in the intersection between me and the viewer, which parallels and commonalities run through our collective memory? What can be transformed into a visual language? What lost-and-found becomes art? It's not about how different we are, but how similar we are as human beings. What we share is what matters. The stories are all different, but we all experience the same emotions, we are all vulnerable to the same feelings.
Das Leben ist banal. Das Leben ist einfach. Das Leben ist kostbar. Erinnerungen überfallen uns, ohne dass wir einen Zusammenhang erkennen und dabei sind wir meist allein. Und das wiederum bedeutet: mit sich selbst zurechtkommen, und das gelingt nicht immer. Diese Bilder des Erinnerns setzen sich für jeden einzelnen von uns zu einer ganz persönlichen Kartografie des Lebens zusammen, ein Inselhüpfen der Gefühle und Vorstellungskraft. Ein assoziativer Flickenteppich aus Sinneseindrücken und Wahrnehmungen - Stimmen, Gerüche, Muster und Farben. Und deshalb könnte Mnemosyne die Schutzpatronin unserer Zeit sein, die Göttin der Erinnerung, gilt sie auch als Mutter der Musen, der neun Schutzgöttinen der Künste. Sie ermöglicht den Blick zurück und dank der Kunst - auch nach vorn. Nichts anderes ist mein eigener Antrieb, Bilder zu machen. Welche Bilder befinden sich in der Schnittmenge zwischen mir und dem Betrachter, welche Paralellen und Gemeinsamkeiten durchziehen unser kollektives Gedächtnis? Was lässt sich transformieren in eine visuelle Sprache? Welches Verlorengeglaubte und Wiedergefundene wird zu Kunst? Es geht nicht darum, wie verschieden wir sind, sondern wie ähnlich wir als Menschen sind. Das, was wir teilen, ist wichtig. Die Geschichten sind alle unterschiedlich, aber wir alle erleben die gleichen Emotionen, wir sind alle verwundbar gegenüber den gleichen Gefühlen.
Rise I